7 Fragen zu Hamburg Illustriert

7 Fragen an die Illustratoreninitiative „Hamburg Illustriert“, beantwortet von Meike Teichmann, Organisatorin der Ausstellung

1. Wer steckt hinter Hamburg illustriert?

Die Organisation und Planung der Ausstellungen von Hamburg illustriert übernehme ich, Meike Teichmann. Im ersten Jahr mit dabei war Sarah Palisi, die tatkräftig unterstützte, die Ausstellung mit plante und überhaupt erst ins Leben rief. In den letzten Jahren sowie auch in diesem werde ich durch Corinna Chaumeny unterstützt. Aber ohne die gesamte Gruppe wäre keine Ausstellung möglich. Also steht hinter Hamburg illustriert immer ein Zusammenschluss von 10 Illustratorinnen und Illustratoren, die gemeinsam an die Öffentlichkeit gehen wollen und ihre Arbeiten präsentieren. Alle bringen sich mit tollen Ideen und Anregungen in die Planung ein.

2. Was ist eure Motivation zu Hamburg illustriert?

Um diese Frage zu beantworten passt am Besten ein Zitat von der lllustratorin Daniela Chudzinski, die dieses Jahr auch ein Teil von Hamburg illustriert ist:
„Warum mache ich mit? Weil es eine schöne Gelegenheit ist, mit anderen Illustratoren etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen und das eigene Schaffen einem Publikum zu zeigen. In der Regel arbeitet man ja alleine an seinen Projekten und dies ist eine Möglichkeit etwas Gemeinsames zu schaffen, das jedem die Freiheit einer individuellen Herangehensweise an ein Thema lässt. Die Teilnahme an der Ausstellung motiviert, beflügelt und inspiriert zu neuen Vorhaben und man hat die Gelegenheit fern von Kompromissen, die oft mit auftragsgebundener Arbeit einhergehen, wieder etwas Eigenes zu verwirklichen.“

3. Wie ist die Ausstellung in dieser Konstellation entstanden?

Die erste Ausstellung 2012 war eine Gemeinschaftsaktion zum 10 jährigen Jubiläum der Illustratoren Organisation e.V. (Anm.: Die Illustratoren Organisation e.V. ist der einzige Berufsverband für Illustratoren in Deutschland). Seitdem findet Hamburg illustriert regelmäßig mit wechselnden Teilnehmern statt. Immer zu zehnt, immer bunt gemischt mit neuen und bekannten Gesichtern und vielen verschiedenen Stilen. Alle Teilnehmer sind außerdem in der Illustratoren Organisation vertreten.

4. Gab es verschiedene Kriterien für die Auswahl der Illustratoren?

Bei der Auswahl der Teilnehmer wurde auf eine abwechslungsreiche Vielfalt geachtet. Möglichst verschiedene Stilrichtungen und Arbeitsschwerpunkte sollten sich zu einem Thema verbinden. Der Besucher soll sehen, wie unterschiedlich die Arbeiten sein können und, dass Illustration mehr ist als ein Comic oder ein Kinderbuch. Die Möglichkeiten sind so umfangreich wie die Anwendungsgebiete.

5. Warum habt ihr euch für eine Ausstellung und nicht etwa für einen Workshop entschieden?

In einer Ausstellung kann man über einen langen Zeitraum viele Menschen erreichen und schafft so einen Anlaufpunkt für einen Austausch. Jeder Interessierte ist eingeladen vorbeizukommen, ohne sich auf einen einzigen Termin festzulegen. Außerdem bietet eine Ausstellung eine schöne Fläche, die unterschiedlichen Anwendungsgebiete von Illustrationen zu präsentieren. Auch möchten wir potentiellen Kunden die Möglichkeit bieten, sich von uns und unseren Arbeiten ein Bild zu machen. Ein Workshop ist ebenfalls eine schöne Idee und motiviert die Gäste zum Mitmachen – als einzige Aktion war uns das jedoch zu wenig. Innerhalb der Ausstellung wird es aber immer wieder die Möglichkeit geben, sich mit den Kollegen gezielt auszutauschen, aktiv an kleinen Workshops oder Aktionen teilzunehmen und sich Vorträge anzuhören.

6. Wieso habt ihr euch für das Motto „Prost Mahlzeit“ entschieden? Hattet ihr Hunger?

Ein Motto zu finden ist immer eine spannende und nicht ganz leichte Aufgabe. Immerhin müssen damit 10 Leute glücklich werden und am besten auch noch all diejenigen, die sich später angesprochen fühlen vorbei zu kommen, um sich die Ausstellung anzusehen. Das Motto soll keinen einschränken und dennoch für den roten Faden sorgen. Es beginnt immer mit einem Brainstroming, in diesem Fall durch Corinna und mich. Und irgendwann landet man bei den lustigsten Ideen. So auch jetzt, ein offenes Thema, was sich nicht nur auf das Essen an sich beschränkt. Und wer weiß, vielleicht war auch gerade Zeit für die Mittagspause, als uns dieser Einfall kam…

7. Was verbindet ihr mit der Neustadt?

Die Neustadt steht für uns für eine zentrale Lage, eine bunte Mischung aus Stadt und grün, Wasser und Geschäften, Cafés und Restaurants. Vielfältig eben, so wie wir es sind und sein wollen. Sie passt also wunderbar zur Idee unserer Gruppenausstellung. Zeigen, was alles möglich ist, eine schöne, abwechslungsreiche Mischung präsentieren: Das ist auch unser Anliegen.

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